bim4cAIre – Shaping the Future of Care with the Digital Twin

Aktiv Building Information Modeling Künstliche Intelligenz und Semantic Web
Bim4Caire Vanessa Liebler, CC BY SA 4.0

Ziel des Projekts ist die Entwicklung effizienter Verfahren zur Erzeugung eines Gebäudeinformationsmodells (as-built BIM), deren Nutzung am Anwendungsbeispiel Digitale Pflege (E-Health) evaluiert werden. Dabei wird das Potential von consumergestützten Technologien und lernfähigen Algorithmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt und damit die bislang arbeitsintensive Verfahrenskette teilautomatisiert.

Motivation

Vor dem Hintergrund wachsender Bedarfe einer alternden Bevölkerung realisieren Wissenschaftler des i3mainz in enger Kooperation mit dem iib der TU Darmstadt Zukunftskonzepte eines digitalen Pflegeprozesses der Zukunft. Die Pflege zu Hause stellt darin ein gefragtes Szenario dar, welches sich durch eine hohe Individualität auszeichnet.

Aktivitäten

In Verbindung mit bauwerksbezogenen Methoden können Pflegehandlungen abgebildet und kurzerhand digital angeboten werden. Die Modellierung eines Bauwerks und darin integrierter Sensorik für Pflegezwecke repräsentiert ein vielfältiges Forschungsfeld, welchem sich Bastian Plaß im Rahmen seiner Dissertation widmet.

Auf Grundlage identifizierter Anforderungen einer Pflege zu Hause wurden zwei Vorhaben im Q3 2020 initiiert. Dabei handelt es sich einerseits um ein studentisch unterstütztes Projekt mit dem Ziel, geeignete 3D-Technologien für die Datenerfassung aus unterschiedlichen Marktbereichen zu evaluieren. Das zweite Projekt knüpft an diese Ergebnisse an und bewertet Wohnräumlichkeiten anhand der sensoralen Repräsentation (3D-Punktwolke) im Kontext der physischen Verfassung eines Patienten.

Resultate

Die Ergebnisse beider Arbeiten werden im Q1 des Folgejahres erwartet. Für 2021 setzen sich die Wissenschaftler das Ziel, neuartige Methoden aus der KI auf den Anwendungsfall zu übertragen und den wissenschaftlichen Schwerpunkt zu intensivieren. Mit Hilfe von Generativen Netzwerken (GAN) sollen weitere Teile der Verfahrenskette automatisiert verarbeitet werden.