Registrierung von 3D Scans mit Hyperspektralen Scans im Kontext von Umweltanwendungen

Aktiv
Songül Polat bei Ihren Forschungen im Hyperspektrallabor Vanessa Liebler für das i3mainz, CC BY SA 4.0

Die Verknüpfung hyperspektraler und geometrischer Daten ist für viele Anwendungsfelder von großem Interesse. Nennenswert sind hier die Bauwerksüberwachung, Landwirtschaft, Umweltfragen, Denkmalpflege und Prozesssteuerung in der Produktion.

Motivation

Songül Polat erforscht im Rahmen ihrer Dissertation die Verknüpfung hyperspektraler und geometrischer Daten. Während geometrische Daten die morphologischen Eigenschaften beschreiben, liefern hyperspektrale Daten Informationen über Materialeigenschaften und erlauben somit eine wesentlich präzisere Analyse der Objekte. Insbesondere für Umweltanwendungen und die Energiewirtschaft kann eine Kombination dieser Daten einen Mehrwert darstellen und erlauben, ein umfassenderes Bild der Welt und ihrer Ressourcen zu vermitteln.

Das System besteht aus zwei Hyperspektralkameras:

Kamera 1:

  • Senop HSC-2 für den VIS Bereich (500 - 900 nm)
  • Snapshot Kamera / flächenhaft erfassendes System
  • Einsatz auch im Outdoor Bereich und in Kombination mit Drohne möglich
  • 1 MPix räumliche Auflösung
  • Spektrale Auflösung < 2nm Kamera 2:
  • Specim FX 17 für den NIR Bereich (900 - 1700 nm)
  • Zeilenkamera für den Laboreinsatz
  • 640 Pixel pro Zeile
  • spektrale Auflösung 8nm

Software:

  • Fluxtrainer von LuxFlux für Datenerfassung und Analyse

Aktivitäten

Das Projekt „Registrierung von 3D Scans mit Hyperspektralen Scans im Kontext von Umweltanwendungen“ in Kooperation mit der V&R Vision und Robotics GmbH wird von Prof. Dr. Alain Treméau, Université Jean Monnet in Saint-Étienne und von Prof. Dr. Frank Boochs betreut. Die kooperative Promotion wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), und durch die Fördermaßnahme “InnoProm – Innovation und Promotion” des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.