Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

Dr.-Ing. Falk W√ľrriehausen

Dr.-Ing. Falk W√ľrriehausen

hat mittlerweile das i3mainz verlassen. Hier werden mit der Person verkn√ľpfte Inhalte aufgelistet.
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Dr.-Ing. Falk W√ľrriehausen
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+49 6131-628-1472
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+49 6131-628-91472
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C2.18
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Projects

Ziel des Projektes ist es, eine Linked Data Infrastruktur am Bundesamt f√ľr Kartographie und Geod√§sie anhand von einigen ausgew√§hlten Datenbest√§nden aufzusetzen und zu integrieren...
The SemGIS project aims at interpreting heterogeneous data by creating interoperability via a semantic layer between former unrelated spatial and non-spatial data sets....

Publications

Geo-Partizipation Rheinland-Pfalz
ns

Die Partizipation der B√ľrger ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Demokratie, welche bei Planungsaufgaben der Kommunen zuk√ľnftig einen noch h√∂heren Stellenwert einnehmen soll. Mit der Einf√ľhrung von Geo-Informationssystemen (GIS) in kommunalen Verwaltungen, ist in den letzten Jahren die Nutzung digitaler Geodaten stetig gestiegen. Deren elektronische Bereitstellung sowie die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken im Internet, bieten f√ľr Partizipation sehr gro√üe Chancen f√ľr die Verwaltungen und die B√ľrger:

  • Aktive Teilhabe der B√ľrger an Entscheidungsprozessen in Politik und Verwaltung.
  • Transparenter Zugriff auf Informationen aus dem Bereich Planung, Bauen, Energie und Umwelt.
  • F√∂rderung der elektronischen Kommunikation mit dem Planungstr√§ger.
  • Stellungnahmen k√∂nnen auf elektronischem Wege, unabh√§ngig von Erreichbarkeit und √Ėffnungszeiten √ľbermittelt werden.
  • Elektronische Partizipation als eine neue Form der Wissenskommunikation.
  • Geodaten sollen der Veranschaulichung der politischen Entscheidungsprozesse und der Beteiligung dienen.

Dieser als ‚ÄěGeo-Partizipation" bezeichnete Forschungsansatz gilt in Anlehnung an den Begriff ‚ÄěE-Partizipation" f√ľr die IT-gest√ľtzten Beteiligungen, bei denen der Raumbezug in Form von Geoinformationen eine wichtige bzw. entscheidende Rolle spielt. Damit kann eine Nutzung von GIS nicht nur f√ľr die Erstellung von Planungen, sondern ein ganzheitliches Beteiligungsinstrument mit Geodaten der Verwaltung erm√∂glicht werden. Dazu z√§hlen sowohl formale Beteiligungsverfahren der kommunalen Bauleitplanung, als auch informelle Verfahren der Stadtentwicklung oder der Dorferneuerung. Die im Bericht vorgestellte Internet-Plattform kann als Prototyp einer operativen ‚ÄěGeo-Partizipation‚Äú angesehen werden, welche f√ľr die Kommunen im Projekt des Instituts f√ľr Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) die Partizipation in Planungsverfahren unter besonderer Ber√ľcksichtigung des Raumbezuges erm√∂glicht.


Ein Modell der Interoperabilit√§t f√ľr GIS-Anwender im Rahmen von INSPIRE

2016

BibTex

AVN - Allgemeine Vermessungsnachrichten, Ausgabe 4-5/2016

Mit INSPIRE ‚Äď der Geodateninfrastruktur der Europ√§ischen Gemeinschaft ‚Äď wird das Ziel verfolgt, umweltrelevante und harmonisierte Geodatenbest√§nde f√ľr eine nachhaltige europ√§ische Umweltpolitik und zur allgemeinen Bereitstellung f√ľr die B√ľrger der EU verf√ľgbar zu machen. Die Konzeption und Umsetzung von Diensten der Beh√∂rden in Europa muss auf der Grundlage von vernetzten Datenbanken erfolgen. Zur Gew√§hrleistung einer Interoperabilit√§t zwischen den verschiedenen Ebenen und Systemen ist es zwingend notwendig, dass auf den verschiedenen Ebenen die Beh√∂rden und Systeme √ľber gemeinsame Standards kommunizieren. Dabei sind sowohl semantische, syntaktische und organisatorische Rahmenbedingungen der Verwaltungen zu ber√ľcksichtigen. Diese spiegeln sich vor allem in den vorhandenen E-Government-Aktivit√§ten, Standardisierungen und Geoinformationssystemen (GIS) der Verwaltung wider. Zur Realisierung einer Geodateninfrastruktur in der Europ√§ischen Gemeinschaft sollen die Mitgliedsstaaten ihre bereits vorhandenen Geodatens√§tze und -dienste stufenweise interoperabel verf√ľgbar machen. Damit soll die Entscheidungsfindung in Bezug auf politische Konzepte und Ma√ünahmen, die direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Umwelt haben k√∂nnen, unterst√ľtzt werden. Jedoch haben die gewachsenen Verwaltungsstrukturen in St√§dten und Landkreisen mit ihren jeweiligen Besonderheiten zu heterogenen Datenbest√§nden gef√ľhrt. In dem entwickelten E-Government-Modell einer Geodateninfrastruktur (Geo-Government) kann Interoperabilit√§t auf allen Ebenen nachgewiesen werden.


XPlanung ist eine Triebfeder f√ľr eGovernment
Business Geomatics

XPlanGML soll in drei Verwaltungseinheiten in Rheinland- Pfalz (RLP) eingef√ľhrt werden. Mit diesem Auftrag wandten sich die Spitzenverb√§nde St√§dtetag RLP, Landkreistag RLP und der Gemeinde- und St√§dtebund RLP an die Fachhochschule Mainz. Das Institut f√ľr Raumbezogene Informations- und Messtechnik implementierte das Datenaustauschformat als durchgreifenden eGovernment-Prozess von der Bauleit- bis zur Landesplanung f√ľr Verwaltung und B√ľrger. Professor Hartmut M√ľller und der wissenschaftliche Mitarbeiter, der diplomierte Ingenieur Falk W√ľrriehausen, verfassten den Abschlussbericht des Projekts. W√ľrriehausen gibt einen n√§heren Einblick.¬†


Umsetzung des XPlanungs-Standard ‚ÄěXPlanGML‚Äú als durchgreifender eGovernment-Prozess von der Bauleit- bis zur Landesplanung f√ľr Verwaltung und B√ľrgerinnen und B√ľrger
ns
DurchEinbindung der Projektaktivit√§ten XPlanung in Rheinland-Pfalz in die Bundesinitiativen Deutschland-Online XPlanung, konnte durch das i3mainz ‚Äď Institut f√ľr raumbezogene Informations- und Messtechnik der Fachhochschule Mainz ‚Äď an den Rahmenbedingungen auf Bundesebene mitgewirkt werden. Auf Basis von Fallstudien rheinlandpf√§lzischer Bauleitplanungen konnte ein wesentlicher Beitrag zur Weiterentwicklung des Standards ‚ÄöXPlanGML‚Äė sowie an der Integration der rheinland-pf√§lzischen Belange der kommunalen Implementierung mitgewirkt werden. Im Rahmen von Workshops in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, in der Verbandsgemeindeverwaltung Gau-Algesheim und in der Stadtverwaltung Bingen am Rhein konnten in Zusammenarbeit mit den projektbeteiligten Softwarefirmen die organisatorischen und systemtechnischen Voraussetzungen geschaffen, den XPlanungs-Standard in den Pilotverwaltungen zu bedienen.

A Cultural Landscape Information System Developed With Open Source Tools
XXIV International CIPA Symposium

Since 2010, the state of Rhineland-Palatinate in Germany has developed a cultural landscape information system as a process to secure and further enrich aggregate data about its cultural assets. In an open dialogue between governing authorities and citizens, the intention of the project is an active cooperation of public and private actors. A cultural landscape information system called KuLIS was designed as a web platform, combining semantic wiki software with a geographic information system. Based on data sets from public administrations, the information about cultural assets can be extended and enhanced by interested participants. The developed infrastructure facilitates local information accumulation through a crowdsourcing approach. This capability offers new possibilities for e-governance and open data developments. The collaborative approach allows governing authorities to manage and supervise official data, while public participation enables affordable information acquisition. Gathered cultural heritage information can provide incentives for touristic valorisation of communities or concepts for strengthening regional identification. It can also influence political decisions in defining significant cultural regions worth of protecting from industrial influences. The presented cultural landscape information allows citizens to influence the statewide development of cultural landscapes in a democratic way.


Semantic Interoperability of German and European Land-Use Information
Computational Science and Its Applications ‚Äď ICCSA 2013
An operational spatial information infrastructure needs feasible spatial information exchange between different stakeholders. When building spatial information infrastructures at the international level interoperability between the national level and supra-national level data becomes particularly important. The paper presents a study analyzing spatial information interoperability in the field of land-use information. In particular, the case study addresses information exchange between German and European land-use planning information. Spatial Planning in Germany is regulated by the country-specific Federal Building Code. A spatial application schema XPlanGML was developed to serve as a standard for information exchange of spatial planning documents in the national e-government processes. At the European level the ongoing European INSPIRE initiative seeks to establish a framework to enable interoperable information exchange in many themes, one of which is the theme of land-use. The paper studies interoperability aspects between the recently released German standard as defined in XPlanGML and the current status of corresponding INSPIRE data specifications in detail.

Qualitätsmanagement von Kulturlandschaftsinformationen
AGIT_25 - Symposium und Fachmesse Angewandte Geoinformatik
B√ľrgerbeteiligung ist jeher ein demokratisches Gut um Menschen mit den verschiedensten Interessen und Hintergr√ľnden an politischen Prozessen teilhaben zu lassen. Immer h√§ufiger findet diese Beteiligung √ľber digitale Medien und im Internet statt. Neben der Bereitstel-lung von Informationen werden Foren zum Austausch und der Organisation immer wichti-ger. Mit KuLIS, dem KUlturLandschaftsInformationsSystem des Landes Rheinland-Pfalz, wurde durch das Institut f√ľr Raumbezogene Informations- und Messtechnik der Fachhoch-schule Mainz (i3mainz) eine technisch innovative Internetplattform aufgebaut, die enga-gierten B√ľrgern die M√∂glichkeit bietet Informationen der Kulturg√ľter in Rheinland-Pfalz zu erfassen und langfristig zu dokumentieren. In dem Projekt angewandtes Crowdsourcing erm√∂glicht die Erzeugung einer F√ľlle an Daten, welche auf konventionellem Wege gro√üe Kosten verursachen w√ľrden. So k√∂nnen B√ľrger dazu beitragen Daten mit Relevanz f√ľr politische Entscheidungsprozesse zu gewinnen. Aber wer stellt die Korrektheit dieser In-formationen sicher? Wie wird diese bewertet und durch wen? L√§sst sich dabei eine amtliche Qualit√§t der gewonnen Daten gew√§hrleisten? Die vorgestellten Ergebnisse der Herausforde-rung und Umsetzung einer Qualit√§tssicherung im KuLIS geben Antworten auf diese Fragen und sollen als Anregung Einzug in Projekte mit vergleichbarem Hintergrund finden.

Mit XPlanung zu eGovernment 2.0
Angewandte Geoinformatik 2012

Mit den durchgef√ľhrten Ma√ünahmen zur Umsetzung von XPlanung als eGovernment-Verfahren auf Basis der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDI-RP) konnte das Ziel einer fl√§chendeckenden Bereitstellung kommunaler Pl√§ne und Satzungen √ľber das GeoPortal.rlp weiter fokussiert werden. Mit der Umsetzung von XPlanung im Neuplanungsprozess wird zudem der Weg zu eGovernment 2.0 er√∂ffnet. Die Online-Verf√ľgbarkeit von Planungsdaten sowie die Beteiligung der Beh√∂rden und √Ėffentlichkeit √ľber eine zentrale Portalplattform wird neue Ma√üst√§be im Bereich eGovernment-Vorhaben des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und bei den beteiligten Kommunen setzen.


Zusammenwirken öffentlicher und privater Akteure zur Dokumentation von Kulturlandschaft mit SemanticWebTools
Angewandte Geoinformatik 2012

Im Jahre 2010 hat das Land Rheinland-Pfalz mit dem Aufbau eines Kulturlandschaftskatasters einen landesweiten Prozess zur Sicherung und Entwicklung seiner Kulturg√ľter angesto√üen. In einem offenen Dialog zwischen √∂ffentlicher Verwaltung und interessierter √Ėffentlichkeit setzt dieses Vorhaben gleicherma√üen auf das aktive Zusammenwirken √∂ffentlicher und privater Akteure. Das Kataster ‚Äď als digitale Informationsplattform konzipiert ‚ąí baut auf einen Datenbestand im Lande existierender √∂ffentlicher und privater Datenbanken auf und kann von jedem interessierten Nutzer beliebig erweitert werden. Das technische Grundgef√ľge dieser offenen L√∂sung setzt sich aus einem WebGIS zur digitalen Verortung kulturlandschaftlicher Elemente und einem Wiki zur Erfassung beschreibender Informationen zu den Elementen zusammen. Angereichert ist das Wiki mit Technologien des semantischen Webs, mit deren Hilfe Auswertungen der Inhalte vorgenommen werden k√∂nnen. Auf dieser Basis k√∂nnen kulturlandschaftlich bedeutsame R√§ume ausgewiesen werden, die auf kommunaler Ebene Anreize f√ľr eine touristische Inwertsetzung schaffen k√∂nnen oder Anst√∂√üe zur Ausbildung von Entwicklungskonzepten zur St√§rkung der regionalen Identifikation geben k√∂nnen.


Towards One Stop Citizen Interfaces as Entry Points to Spatial Information Infrastructures
FIG Working Week 2011, Bridging the Gap between Cultures

Ein Geoportal ist eine Anwendung im Internet, die den Anbietern und Nutzern von Geodaten als zentraler Einstiegspunkt in eine Geodateninfrastruktur dient. Ein Geoportal ist damit zunehmend ein wichtiger Bestandteil in jeder Geodateninfrastruktur.

Die Europ√§ische Kommission hat im Rahmen der Umsetzung von INSPIRE im Jahr 2010 ein Geoportal in Betrieb genommen, um so den Mitgliedstaaten einen Zugang zu nationalen Infrastrukturen erm√∂glichen zu k√∂nnen. In Deutschland ist der Prozess des Aufbaus der GDI-DE auf nationaler Ebene im vollen Gange. Auch die GDI¬īs in den 16 Bundesl√§ndern, wie beispielsweise die GDI Rheinland-Pfalz auf lokaler Ebene, sind im Aufbau befindlich.

Das GeoPortal.rlp als zentrale Plattform der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz erm√∂glicht einen zentralen Zugang zu allen raumbezogenen Informationen in Rheinland-Pfalz. Das GeoPortal er√∂ffnet die M√∂glichkeit, dass sowohl Beh√∂rden des Landes, die kommunalen Gebietsk√∂rperschaften als auch private Firmen die Geodaten und Dienste der Gemeinschaft √ľber eine zentrale Plattform im Internet zug√§nglich machen. Im Juni 2008 wurde das GeoPortal.rlp vom Open Geospatial Consortium (OGC)
zur Webseite des Monats gewählt.

Der Beitrag beschreibt technische Probleme und Lösungen sowie den derzeitigen Stand der Bereitstellung von Informationen im Portal.


Qualitätsuntersuchung im Netzdatenmanagement eines Energieversorgungsunternehmens.
Geoinformatik 2010 - Die Welt im Netz (Konferenzband)

Die Verwertbarkeit von Geodaten in verschiedenen Anwendungsbereichen ist stark mit der Qualit√§t der Daten verkn√ľpft. Eine Aussage dar√ľber treffen zu k√∂nnen, welche Qualit√§t die Geodaten haben, erlangt mehr und mehr an Bedeutung. Im Rahmen einer Studie wurden auf Basis der ISO 19113 die Qualit√§t der Netzdaten der NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH untersucht, bewertet und das vorhandene Netzdatenkonzept fortgeschrieben.


Interoperabilität kommunaler Geodaten in der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz
Geoinformatik 2010 - Die Welt im Netz (Konferenzband)

Aus systemtechnologischer Sicht ist die Geodateninteroperabilit√§t mit Geoinformationssystemen (GIS) weitestgehend gel√∂st. Die OGC Services wie der WebMapService (WMS) werden heute von nahezu allen GI-Softwaresytemen unterst√ľtzt. Doch gibt es derzeit keine Mindestanforderungen f√ľr die interoperable Bereitstellung von kommunalen Geofachdaten in einer GDI. Die Festlegung gemeinsamer Standards der ‚Äěgeo-community‚ÄĚ Rheinland-Pfalz ist notwendig, um auch √ľber kommunale Verwaltungsgrenzen hinweg eine einheitliche Pr√§sentation fachspezifischer Inhalte und Themen z.B. im GeoPortal.rlp und allgemein in der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDIRP) zu erm√∂glichen.


A Case Study on Local SDI Implementation in Germany
FIG Commission 3 and Commission 7 Workshop - Information and Land Management

Germany is a federal republic consisting of 16 States (so called "Laender"). At the local level the Federation comprises more than 300 counties and more than 13,000 municipalities. The tasks of local authorities in Germany are complex. A well functioning spatial data infrastructure can provide a basis for spatial data discovery, evaluation, download and application for users and providers within all levels of government, the commercial sector, the non-profit sector, academia and the general public.

This paper presents a case study which highlights some aspects of local SDI implementation in Germany. The implementation has to go in line with the organization of the public administration which in turn reflects the federal structure of the Federal Republic of Germany. At the local SDI level items related to the organisation of communal administration bodies are an issue of major concern.

The study outlines the concrete situation as given in the South Western German State of Rheinland-Pfalz by discussing it in the context of the evolution at higher SDI levels represented by the INSPIRE initiative at the European level and by the GDI-DE initiative at the German national level. Special emphasis is given to the integration of communal SDI’s within the local SDI level. Results of efforts achieved since starting it at communal level in 2002 are illustrated by describing the case of the Rheinland-Pfalz county of Bernkastel-Wittlich. Benefits of SDI application of land tools like urban planning, land-use regulation and property registration are shown. Integration of the communal SDI into the states’ SDI is illustrated by describing the provision of preparatory and legally binding land-use plans created by the commune in the geoportal GeoPortal.rlp which is maintained by the state.


Ausbau der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDI-RP) auf kreiskommunaler Ebene, Raumbezogene Daten als Grundlage der Umsetzung des Landesentwicklungsprogramms Rheinland-Pfalz (LEP IV)
Bericht zum Modellprojekt

Der Landkreistag als kommunaler Spitzenverband verfolgt mit seinen langj√§hrigen Projektinitiativen das Ziel, die raumbezogenen Informationsverarbeitung mit Geoinformationssystemen (GIS) in den kommunalen Verwaltungen aller Landkreise, fortzuentwickeln. Die Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDI-RP), als gemeinsame Aufgabe aller mit Geodaten befassten Ressorts und der kommunalen Spitzenverb√§nden in Rheinland-Pfalz, hat mit dem GeoPortal.rlp eine leistungsf√§hige Internetplattform aufgebaut, die als zentrales Bindeglied zwischen geodatenverarbeitenden Stellen aller Verwaltungen des Landes und der Kommunen bis hin zu den B√ľrgerinnen und B√ľrgern fungiert.

Vor dem Hintergrund des im Jahr 2008 verabschiedeten vierten Landesentwicklungsprogramms (LEP IV) ist es notwendig, zur Umsetzung einer Landes- und Kreisentwicklung auch geeignete ‚ÄěInfrastrukturen‚Äú bereitzustellen, welche die Umsetzung der jeweiligen Entwicklungsziele beg√ľnstigt. Dazu z√§hlt auch die Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz, welche zur Erf√ľllung der Umsetzung raumordnungsrelevanter Ziele der Landesentwicklung weiterzuentwickeln ist. Zum anderen sind unter Beachtung des neuen LEP IV und den Rahmenbedingungen einer Geodateninfrastruktur auch die landesplanerischen Grundlagen der Raumordnung in Rheinland-Pfalz anzupassen.

Auf Ebene der Landkreise sind Kreisentwicklungsplanungen als Instrument der kommunalen Raumordnung umzusetzen. Welche organisatorischen und technischen Voraussetzungen zur Umsetzung solcher kommunalen Entwicklungskonzepte auf Basis des neuen LEP IV notwendig sind und welche Rolle raumbezogene Informationen dabei spielen war Untersuchungsgegenstand des Projektes. Dabei konnte festgestellt werden, dass nicht nur raumbezogene Informationen der Fachressorts des Landes, sondern im speziellen Geodaten in Zuständigkeit der Kommunen benötigt werden. Die raumbezogenen Informationen als Grundlage der Umsetzung der Landes- bzw. Kreisentwicklung sind mit Prioritäten, entsprechend dem Projektbericht, mit Geoinformationssystemen digital aufzubereiten und konform der Geodateninfrastruktur bereitzustellen. Unter Nutzung von Geodatenstandards wie Web-MapService (WMS) und dem Internet als Netzwerk zum Datenaustausch, kann die Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz mit harmonisierten Geodatenbeständen zur geordneten räumlichen Entwicklungen in gesamt Rheinland-Pfalz und damit zur Umsetzung der Ziele und Grundsätze des Landesentwicklungsprogramms IV beitragen.


Geoportals as a General-Purpose Tool to Support the Development of Spatial Information Infrastructures
FIG Commission 3 - Workshop on Spatial Information for Sustainable Management of Urban Areas

A geoportal is an internet entry point to access spatial data infrastructures. By providing web based network services a geoportal is an essential part of a spatial information infrastructure.

In the year 2010, the European Commission will start to operate a community geoportal to assist the integration of the national infrastructures of the member states within the INSPIRE initiative. In Germany the process of building its national SDI is in full operation. At the national federation level the implementation takes place under the name GDI-DE, at the regional level the 16 German Federal States implement their own SDI’s by using corresponding acronyms like GDI-RP, which represents the regional SDI of the Federal State Rhineland-Palatinate, for instance. Implementation of local SDI’s takes place at the level of municipalities. Local SDI’s are closely linked to the regional SDI of their respective state territory.

The geoportal of Rhineland-Palatinate GeoPortal.rlp provides for access to spatial information on the complete territory of the federal state. GeoPortal offers the opportunity for federal state agencies, municipal authorities and private companies to make their data and services accessible for the whole community of internet users. The portal is designed to provide only information about geospatial data and the data owners, not the data itself. The data as well as related metadata information remains with the data providers thus leaving full control on all provided information to the information provider. In June 2008, GeoPortal.rlp was elected Website of the Month of the Open Geospatial Consortium OGC.

The paper describes the strategy as developed to implement the Rhineland-Palatinate regional SDI in an environment which includes many different partly autonomous institutions at different administration levels. Organisational issues of co-ordination of the different partners by collaborative agreements, by establishing joint committees and working groups, etc., will be discussed. Geospatial data are available at the involved institutions in a wide range of formats, partly in analogue form, or, if digitally available, filed in a considerable number of different file formats. The paper will cover technical issues by describing data provision problems and solutions as well as the currently reached status of portal content provision.

Co-ordination of different partners which enjoy an either formal or informal independency from each other may be a demanding task in the context of management of agglomerated areas, particularly of megacity environments. In the same way, the problem of inhomogeneous geospatial data bases exists in almost all environments, even increased in developing countries, where data availability in general is much more critical than in industrial countries. The operation of a geoportal can help to boost the collaboration of different partners by generating awareness for the benefits of having access to geospatial data of different origins by one single user interface. In that way, by describing a specific geoportal oriented SDI implementation strategy the paper can help to develop guidelines on how to develop an SDI adapted to the specific needs of decision-making in a megacity environment.