Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

3D Puzzle

Die hier vorgestellte Projektarbeit ist im Wintersemester 2012/2013 im Studiengang Geoinformatik und Vermessung M.Sc. an der Fachhochschule Mainz entstanden. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Möglichkeiten der Nutzerinteraktion in virtueller Realität untersucht werden. Zu diesem Zweck wird eine Anwendung entwickelt, in der mit virutellen Objekten interagiert werden soll und sich auf diese Weise verschiedene Eingabegeräte in Verbindung mit stereoskopischer Anwendungsdarstellung auf ihre Tauglichkeit untersuchen lassen. Zur Bewältigung der Aufgabestellung werden Werkzeuge des Projektmanagements verwendet. Nach Abschluss des Projekts wird das Ergebnis präsentiert und in Form einer wissenschaftlichen, schriftlichen Ausarbeitung dokumentiert.

Für die Anwendung in der Archäologie soll ein Anwendungsprototyp entwickelt werden, der es ermöglicht, interaktiv 3D-Datensätze zu arrangieren.

Dabei sollen Eingabegeräte zur Interaktion gesucht und genutzt werden, welche die immersive Interaktion an der Stereowand unterstützten. Am Beispiel von bereits modellierten Teilen eines Flusspferdes soll so eine Anwendung entwickelt werden, die auch eine Bearbeitung anderer Aufgabenstellungen z.B. das Arrangement von Tonscherben zulässt. Das Projekt bietet die Möglichkeit vorhandene Frameworks zu nutzen und auf die Bedürfnisse anzupassen aber auch eigene Ideen und Entwicklungen in die Anwendung zu integrieren.

Ziel ist es, eine Anwendung zu entwickeln, die dem Anwender auf möglichst natürliche Weise erlaubt, dreidimensionale Datensätze zu manipulieren und zusammenzusetzen. Der Anwender soll über Arm und Handbewegung direkt mit den Objekten interagieren können. Da die Anwendung primär für die Stereowand entwickelt wird, soll eine höchstmögliche Immersion erzeugt werden. Diese Immersion soll auf der visuellen Seite durch die stereoskopische Darstellung an der Stereowand und auf der interaktiven Seite durch spezielle Eingabegeräte erzeugt werden, die es dem Anwender ermöglichen, den eigenen Körper als Eingabemedium zu nutzen. Ein weiteres Ziel ist es, dem Anwender die Möglichkeit zu geben, Daten in die Anwendung zu laden und zusammengesetzte
Datensätze abspeichern zu können, um so nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen. Aus Entwicklersicht sollte die Anwendung einfach und modular erweiterbar sein, um den Funktionsumfang später anpassen und vergrößern zu können.

Eckdaten

Zeitraum:     01.09.2012 - 28.02.2013
Beteiligte:
  • – Florin Aubele
  • – Andreas Salden