Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

„Social Media as Sensors“

Im Rahmen der FOSSGIS-Konferenz 2014, die vom 19. - 21.3 von der Beuth Hochschule in Berlin ausgerichtet wurde, stellte Nikolai Bock vom i3mainz das Thema „Social Media as Sensors“ vor.

In seinem Vortrag erläuterte er die Konzeption und Entwicklung eines Systems, welches die Möglichkeit bietet, Social Media-Beiträge, am Beispiel Twitter vorgeführt, und deren Analyse (Sentimental), als Beobachtungen in einem Sensornetzwerk als Sensor Observation Service (SOS) zur Verfügung zu stellen. Der SOS ist ein Standard des Open Geospatial Consortiums (OGC), welcher es ermöglicht, heterogene Sensorinformationen interoperabel zur Verfügung zu stellen. Interpretiert man die Ergebnisse einer Analyse von Social Media (hier: Stimmungsinformationen aus Tweets) als Sensormesswerte, so lassen sie sich in einem Sensornetzwerk mit anderen Sensorinformationen, etwa Umweltinformationen, verknüpfen. Die im Beitrag vorgestellten Werkzeuge wurden im Zuge des Projektes „FlexGeo“ am i3mainz entwickelt.

Die meisten Konferenzbeiträge liegen als Video aufgezeichnet im FOSSGIS-Wiki oder im FOSSGIS-Youtube-Channel vor. Den Beitrag des i3mainz findet man unter folgendem Link.

Die jährliche FOSSGIS-Konferenz organisiert der FOSSGIS e.V, die OpenStreetMap Community und die Open Source Geospatial Foundation (OSGeo). FOSSGIS steht für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme. Die Konferenz ist die größte deutschsprachige Konferenz ihrer Art und konnte in Berlin einen Besucherrekord von 538 Teilnehmern verzeichnen.

Die Beiträge gewährten Einblicke in die Entwicklung von Open Source Frameworks und Tools sowie deren Verwendung in Projekten. Ein zweiter Themenblock befasste sich mit der Verwendung von OpenStreetMap in unterschiedlichen Bereichen.

Eckdaten

Mitteilung vom 29.04.2014
Ansprechpartner:
Titelbild:
  • Teilnehmer der Fossgis 2014

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