Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

Mainzer Stolpersteine in Wien

Mitte November stellte Timo Homburg auf der LBS 2019, der 15th Conference on Location Based Services, in Wien die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema "Evaluating linked data location based services using the example of Stolpersteine" vor. Dabei ging es um Prozesse zur Qualitätssicherung bei der Darstellung von Linked Open Data und um die Frage der Übertragbarkeit dieser Prozesse auf andere verknüpfte offene Systeme. Gibt es räumliche Muster, die auf eine gute oder schlechte Qualität der Daten hinweisen?

In einer entsprechenden Untersuchung hatten Timo Homburg, Klaus Böhm, Nicole Bruhn und Gregor Hubrich gezeigt, dass eine App, deren Daten aus offenen Quellen stammen, zuverlässige Resultate liefern kann. Untersucht wurden die Linked-Open-Data-Quellen aus Wikidata und OpenStreetMap zu Wiesbaden, Mainz und Aschaffenburg am Beispiel der Stolpersteine. Als Vergleich dienten Daten, die von lokalen Gemeinschaften gesammelt und im Internet zur Verfügung gestellt worden waren.

Die Autoren sehen in der Methode großes Potential, lässt sie sich doch weltweit und auf unterschiedliche Gattungen bezogen anwenden. Allerdings bleibt das angezeigte Resultat stets abhängig von der Anzahl der in die offenen Datenquellen eingespeisten Daten.

Die Resultate der Untersuchung sind nachzulesen in "Advances in Cartography and GIScience of the International Cartographic Association". Eine ausfĂĽhrlichere Publikation zu dem Thema fĂĽr das Journal of Location Based Services ist in Arbeit.

Eckdaten

Mitteilung vom 29.11.2019
Ansprechpartner:
  • – Gregor Hubrich, B.Sc.
Titelbild:
  • Hauptgebäude der Technische Universität am Karlsplatz in Wien. Photo: Thomas Blezina
,

Nachrichten

Ein Schwerpunkt im Projektjahr 2019 lag auf der Analyse und Bereitstellung von hochauflösenden 3D-Modellen. Ziel ist es, das Potential von digitalen 3D…

Auf dem 184. DVW-Seminar "…