Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

Info-Tag an der Hochschule Mainz

Bei strahlendem Sonnenschein fanden am 30. April rund 800 SchĂĽlerinnen und SchĂĽler, Eltern und Lehrer den Weg an die Hochschule Mainz, um sich am Info-Tag vor Ort einen Eindruck der verschiedenen Angebote zu verschaffen.

Gemeinsam mit der Geoinformatik und Vermessung präsentierte das i3mainz Wissenswertes aus Lehre und Forschung. Zur Veranschaulichung möglicher Anwendungsfelder stellten Professoren, Studierende und Mitarbeiter des Instituts einige Projekte vor: Zum Thema Bildanalyse zeigte Celeste Chudyk, wie die automatische Pollenerkennung aus mikroskopischen Bildern funktionniert, Tobias Reich führte mit dem Streifenlichtscanner die dreidimensionale Erfassung von Artefakten vor und Songül Polat demonstrierte ein Mehrbildkamerasystem im industriellen Einsatz. Am Beispiel der Ennepetalsperre zeigte Prof. Renate Czommer mit einigen Studierenden, wie eine Deformationsanalyse an flächenhaften Ingenieurbauwerken vorgenommen wird und Prof. Thomas Klauer führte mit seinen Studierenden Low cost Messtechnik zum selber basteln vor.

Flankiert wurden diese Präsentationen durch eine Reihe von Schnuppervorlesungen: Professoren und Kooperationspartner stellten dabei unterschiedliche Aspekte des Studiums vor und beantworteten die Fragen der Anwesenden.

Im Erdgeschoss konnten Interessierte erste Einblicke in den neuen hochschulübergreifenden Master-Studiengang „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ erhalten. Für die Hochschule Mainz präsentierte Prof. Kai-Christian Bruhn am Rechner verschiedene internationale Projekte mit Bezug zum Forschungsfeld Spatial Humanitites, die die Potenziale digitaler Methoden veranschaulichen. Martin Unold vom i3mainz erläuterte am Beispiel von Textelsem, welche spannenden Herausforderungen sich für Informatikerinnen und Informatiker in der gemeinsamen Forschung an geisteswissenschaftlichen Fragestellungen ergeben.

In einen ganz anderen Themenbereich führt die ebenfalls im Studiengang vertretene Musik- und Medieninformatik, die an der Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität beheimatet ist und sich ebenfalls am Stand vorstellte. Unter der Leitung von Albert Gräf wurde mit akustischen Klangbeispielen die Programmierung von Plugins mit der Programmiersprache FAUST zur Echtzeit-Verarbeitung von Audio-Signale gezeigt. In der auf Youtube im Livestream übertragenen Probevorlesung kam als weitere Disziplin die Translationswissenschaft hinzu, in der automatisierte Übersetzungen eine lange Tradition aufweisen. Anschaulich stellten Kai-Christian Bruhn (Spatial Humanities), Stefanie Acquavella-Rauch (Musikwissenschaft) und Oliver Čulo (Translationswissenschaft) Themenbereiche des neuen Studiengangs vor."

Eckdaten

Mitteilung vom 09.05.2016
  • – Margaritha Vogt
Titelbild:
  • Der Blick in die Magistrale
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