Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

i3mainz beim Onboarding für Kulturhackathon Coding Da Vinci

Aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet kamen am 18. Juni Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Archiven, Sammlungen und Forschungseinrichtungen in die Aula der Hochschule Mainz, um sich über den im Herbst in Mainz stattfindenden Kulturhackathon CodingDaVinci Rhein-Main zu informieren. Das i3mainz nutzte die Gelegenheit, um auf seine zahlreichen Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung und Erschließung von kulturellem Erbe hinzuweisen.

Coding Da Vinci ist ein 2014 erstmals durchgeführtes und inzwischen sehr erfolgreich etabliertes Format zur Förderung eines offenen Zugangs zum digitalen kulturellen Erbe. es handelt sich um einen Hackathon bei dem kreative Anwendungen ausschließlich auf Basis von Kulturdaten entwickelt werden. Ganz frei von bestimmten Aufgaben erstellen Teams, die sich oftmals spontan während des Hackathons bilden, kreative online-Stadtführungen anhand alter Adresskarteien, WebApps zur Gegenüberstellung von aktuellen und historischen Stadtplänen oder bauen kleine Roboter, die inzwischen ausgestorbene Käfer anhand historischer Forschungsberichte imitieren.

Beim sogenannten Onboarding erhielten nun Museen, Archive, Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Vereine die Möglichkeit, sich detailliert über den ersten CodingDaVinci im Rhen-Main Gebiet zu informieren. Im Vordergrund standen dabei Art und Aufbereitung der Daten, die dem Hackaton zur Verfügung gestellt werden können. Teilgenommen haben unter anderem das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V., das Städel Museum Frankfurt, die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, das Stadtarchiv Darmstadt und das Digitale Deutsche Frauenarchiv.

Veranstaltet wird der Coding Da Vinci Rhein-Main von der Deutschen Digitalen Bibliothek, dem Historischen Museum Frankfurt, dem Archiv der Stadt Aschaffenburg, dem Informationsdienst Darstellende Künste, dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit der Universitätsbibliothek Mainz und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, dem Node Forum for Digital Arts, der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt und der Wikipedia Deutschland.

Das i3mainz säumte die dreistündige Veranstaltung mit Projekte aus den Bereichen Scanning von Kulturgütern, Kooperationen mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum sowie thematisch passenden Bachelor- und Masterarbeiten.

 

Eckdaten

Mitteilung vom 20.06.2018
Ansprechpartner:
Titelbild:
  • Umgeben von Forschungen des i3mainz informiert Stephan Bartholmei (Deutschen Digitalen Bibliothek) in kleiner Gruppe am CodingDaVinci interessierte Einrichtungen. Foto: i3mainz, cc by sa 4.0

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