Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

20500 Glasplattennegative gescannt

Im Sommer 2018 starteten die Arbeiten zu dem vom BMBF geförderten Projekt Grabdenkmäler aus Augusta Treverorum, digital vernetzt im Rheinisches Landesmuseum Trier.

In einer ersten Kampagne vom 23.07.2018 bis 15.10.2018 digitalisierten die studentischen Mitarbeiter Marcel Ebert, Alexander Bär und Yassine Tahiri bereits ca. 20500 Glasplattennegative. Die Studenten arbeiteten an einem eigens dafür konstruierten Diffusortisch mit daran befestigter und ausgerichteter Digitaler Spiegelreflexkamera, einer Nikon D800 mit Ringblitzkonstruktion, und vorgefertigten Schablonen zum Anlegen der Negative. Die Kamera steuerten sie über die Software DigiCamControl. Ca. 1000 Abbildungen sind nicht auf Glas aufgebracht, sondern auf Fotofolien aufgebracht.

Zur Sicherung der Archivnummern wurde zu jedem Negativ eine Aufnahme mit HĂĽlle und darauf notierter Archivnummer und eine ohne HĂĽlle angefertigt. Parallel dazu ĂĽberprĂĽften die Studenten die Namen der Bilder mit einem Excelmakro, um sicher zu stellen, dass die auf den Folien gezeigte Nummern zu den vorgesehenen Namen passten.

Im Laufe der Arbeiten fiel auf, dass ca. 200 der Platten beschädigt sind. Bei manchen löst sich die Bildseite vom Glasuntergrund ab, einige der Platten sind gebrochen. Sehr alte Aufnahmen verblassen so stark, dass die Abbildung kaum noch zu erkennen ist. Diese Befunde bestärken uns ein weiteres Mal in der Auffassung, dass die Digitalisierung insbesondere der Glasplattennegative ein Desiderat mit einer hohen zeitlichen Komponente ist.

Die noch nicht digitalisierten Negative werden im Februar 2019 fertiggestellt werden.

 

 

Eckdaten

Mitteilung vom 30.09.2018
Ansprechpartner:
  • – Alexander Bär
  • – Marcel Ebert
  • – Yassine Tahiri
Titelbild:
  • Ausschnitt von Negativ aus dem Rheinisches Landesmuseum Trier

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