Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
Hochschule Mainz - University of Applied Sciences

Dr.-Ing. Falk Würriehausen

Dr.-Ing. Falk Würriehausen

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Dr.-Ing. Falk Würriehausen

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Projekte

The SemGIS project aims at interpreting heterogeneous data by creating interoperability via a semantic layer between former unrelated spatial and non-spatial data sets.…
Die Bürgerbeteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Demokratie, welche bei Planungsaufgaben der Kommunen in Rheinland-Pfalz zukünftig einen noch höheren Stellenwert…

Publikationen

Geo-Partizipation Rheinland-Pfalz

2016

Müller, H.,
Würriehausen, F.

PDF / BibTex

n.A.

Die Partizipation der Bürger ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Demokratie, welche bei Planungsaufgaben der Kommunen zukünftig einen noch höheren Stellenwert einnehmen soll. Mit der Einführung von Geo-Informationssystemen (GIS) in kommunalen Verwaltungen, ist in den letzten Jahren die Nutzung digitaler Geodaten stetig gestiegen. Deren elektronische Bereitstellung sowie die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken im Internet, bieten für Partizipation sehr große Chancen für die Verwaltungen und die Bürger:

  • Aktive Teilhabe der Bürger an Entscheidungsprozessen in Politik und Verwaltung.
  • Transparenter Zugriff auf Informationen aus dem Bereich Planung, Bauen, Energie und Umwelt.
  • Förderung der elektronischen Kommunikation mit dem Planungsträger.
  • Stellungnahmen können auf elektronischem Wege, unabhängig von Erreichbarkeit und Öffnungszeiten übermittelt werden.
  • Elektronische Partizipation als eine neue Form der Wissenskommunikation.
  • Geodaten sollen der Veranschaulichung der politischen Entscheidungsprozesse und der Beteiligung dienen.

Dieser als „Geo-Partizipation" bezeichnete Forschungsansatz gilt in Anlehnung an den Begriff „E-Partizipation" für die IT-gestützten Beteiligungen, bei denen der Raumbezug in Form von Geoinformationen eine wichtige bzw. entscheidende Rolle spielt. Damit kann eine Nutzung von GIS nicht nur für die Erstellung von Planungen, sondern ein ganzheitliches Beteiligungsinstrument mit Geodaten der Verwaltung ermöglicht werden. Dazu zählen sowohl formale Beteiligungsverfahren der kommunalen Bauleitplanung, als auch informelle Verfahren der Stadtentwicklung oder der Dorferneuerung. Die im Bericht vorgestellte Internet-Plattform kann als Prototyp einer operativen „Geo-Partizipation“ angesehen werden, welche für die Kommunen im Projekt des Instituts für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) die Partizipation in Planungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung des Raumbezuges ermöglicht.


Ein Modell der Interoperabilität für GIS-Anwender im Rahmen von INSPIRE

2016

Würriehausen, F.,
Müller, H.

BibTex

AVN - Allgemeine Vermessungsnachrichten, Ausgabe 4-5/2016

Mit INSPIRE – der Geodateninfrastruktur der Europäischen Gemeinschaft – wird das Ziel verfolgt, umweltrelevante und harmonisierte Geodatenbestände für eine nachhaltige europäische Umweltpolitik und zur allgemeinen Bereitstellung für die Bürger der EU verfügbar zu machen. Die Konzeption und Umsetzung von Diensten der Behörden in Europa muss auf der Grundlage von vernetzten Datenbanken erfolgen. Zur Gewährleistung einer Interoperabilität zwischen den verschiedenen Ebenen und Systemen ist es zwingend notwendig, dass auf den verschiedenen Ebenen die Behörden und Systeme über gemeinsame Standards kommunizieren. Dabei sind sowohl semantische, syntaktische und organisatorische Rahmenbedingungen der Verwaltungen zu berücksichtigen. Diese spiegeln sich vor allem in den vorhandenen E-Government-Aktivitäten, Standardisierungen und Geoinformationssystemen (GIS) der Verwaltung wider. Zur Realisierung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft sollen die Mitgliedsstaaten ihre bereits vorhandenen Geodatensätze und -dienste stufenweise interoperabel verfügbar machen. Damit soll die Entscheidungsfindung in Bezug auf politische Konzepte und Maßnahmen, die direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Umwelt haben können, unterstützt werden. Jedoch haben die gewachsenen Verwaltungsstrukturen in Städten und Landkreisen mit ihren jeweiligen Besonderheiten zu heterogenen Datenbeständen geführt. In dem entwickelten E-Government-Modell einer Geodateninfrastruktur (Geo-Government) kann Interoperabilität auf allen Ebenen nachgewiesen werden.


XPlanung ist eine Triebfeder für eGovernment

2013

Würriehausen, F.

PDF / BibTex

Business Geomatics

XPlanGML soll in drei Verwaltungseinheiten in Rheinland- Pfalz (RLP) eingeführt werden. Mit diesem Auftrag wandten sich die Spitzenverbände Städtetag RLP, Landkreistag RLP und der Gemeinde- und Städtebund RLP an die Fachhochschule Mainz. Das Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik implementierte das Datenaustauschformat als durchgreifenden eGovernment-Prozess von der Bauleit- bis zur Landesplanung für Verwaltung und Bürger. Professor Hartmut Müller und der wissenschaftliche Mitarbeiter, der diplomierte Ingenieur Falk Würriehausen, verfassten den Abschlussbericht des Projekts. Würriehausen gibt einen näheren Einblick. 


Umsetzung des XPlanungs-Standard „XPlanGML“ als durchgreifender eGovernment-Prozess von der Bauleit- bis zur Landesplanung für Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger

2013

Würriehausen, F.,
Müller, H.

PDF / BibTex

n.A.
DurchEinbindung der Projektaktivitäten XPlanung in Rheinland-Pfalz in die Bundesinitiativen Deutschland-Online XPlanung, konnte durch das i3mainz – Institut für raumbezogene Informations- und Messtechnik der Fachhochschule Mainz – an den Rahmenbedingungen auf Bundesebene mitgewirkt werden. Auf Basis von Fallstudien rheinlandpfälzischer Bauleitplanungen konnte ein wesentlicher Beitrag zur Weiterentwicklung des Standards ‚XPlanGML‘ sowie an der Integration der rheinland-pfälzischen Belange der kommunalen Implementierung mitgewirkt werden. Im Rahmen von Workshops in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, in der Verbandsgemeindeverwaltung Gau-Algesheim und in der Stadtverwaltung Bingen am Rhein konnten in Zusammenarbeit mit den projektbeteiligten Softwarefirmen die organisatorischen und systemtechnischen Voraussetzungen geschaffen, den XPlanungs-Standard in den Pilotverwaltungen zu bedienen.

A Cultural Landscape Information System Developed With Open Source Tools

2013

Uhler, M.,
Müller, H.,
Chudyk, C.,
Würriehausen, F.

PDF / BibTex

XXIV International CIPA Symposium

Since 2010, the state of Rhineland-Palatinate in Germany has developed a cultural landscape information system as a process to secure and further enrich aggregate data about its cultural assets. In an open dialogue between governing authorities and citizens, the intention of the project is an active cooperation of public and private actors. A cultural landscape information system called KuLIS was designed as a web platform, combining semantic wiki software with a geographic information system. Based on data sets from public administrations, the information about cultural assets can be extended and enhanced by interested participants. The developed infrastructure facilitates local information accumulation through a crowdsourcing approach. This capability offers new possibilities for e-governance and open data developments. The collaborative approach allows governing authorities to manage and supervise official data, while public participation enables affordable information acquisition. Gathered cultural heritage information can provide incentives for touristic valorisation of communities or concepts for strengthening regional identification. It can also influence political decisions in defining significant cultural regions worth of protecting from industrial influences. The presented cultural landscape information allows citizens to influence the statewide development of cultural landscapes in a democratic way.


Semantic Interoperability of German and European Land-Use Information

2013

Müller, H.,
Würriehausen, F.,
Murgante, B.,
Misra, S.,
Carlini, M.,
Torre, C.M.,
Nguyen, H.Q.,
Taniar, D.,
Apduhan, B.O.,
Gervasi, O.

PDF / BibTex

Computational Science and Its Applications – ICCSA 2013
An operational spatial information infrastructure needs feasible spatial information exchange between different stakeholders. When building spatial information infrastructures at the international level interoperability between the national level and supra-national level data becomes particularly important. The paper presents a study analyzing spatial information interoperability in the field of land-use information. In particular, the case study addresses information exchange between German and European land-use planning information. Spatial Planning in Germany is regulated by the country-specific Federal Building Code. A spatial application schema XPlanGML was developed to serve as a standard for information exchange of spatial planning documents in the national e-government processes. At the European level the ongoing European INSPIRE initiative seeks to establish a framework to enable interoperable information exchange in many themes, one of which is the theme of land-use. The paper studies interoperability aspects between the recently released German standard as defined in XPlanGML and the current status of corresponding INSPIRE data specifications in detail.

Qualitätsmanagement von Kulturlandschaftsinformationen

2013

Uhler, M.,
Müller, H.,
Würriehausen, F.

PDF / BibTex

AGIT_25 - Symposium und Fachmesse Angewandte Geoinformatik
Bürgerbeteiligung ist jeher ein demokratisches Gut um Menschen mit den verschiedensten Interessen und Hintergründen an politischen Prozessen teilhaben zu lassen. Immer häufiger findet diese Beteiligung über digitale Medien und im Internet statt. Neben der Bereitstel-lung von Informationen werden Foren zum Austausch und der Organisation immer wichti-ger. Mit KuLIS, dem KUlturLandschaftsInformationsSystem des Landes Rheinland-Pfalz, wurde durch das Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der Fachhoch-schule Mainz (i3mainz) eine technisch innovative Internetplattform aufgebaut, die enga-gierten Bürgern die Möglichkeit bietet Informationen der Kulturgüter in Rheinland-Pfalz zu erfassen und langfristig zu dokumentieren. In dem Projekt angewandtes Crowdsourcing ermöglicht die Erzeugung einer Fülle an Daten, welche auf konventionellem Wege große Kosten verursachen würden. So können Bürger dazu beitragen Daten mit Relevanz für politische Entscheidungsprozesse zu gewinnen. Aber wer stellt die Korrektheit dieser In-formationen sicher? Wie wird diese bewertet und durch wen? Lässt sich dabei eine amtliche Qualität der gewonnen Daten gewährleisten? Die vorgestellten Ergebnisse der Herausforde-rung und Umsetzung einer Qualitätssicherung im KuLIS geben Antworten auf diese Fragen und sollen als Anregung Einzug in Projekte mit vergleichbarem Hintergrund finden.

Mit XPlanung zu eGovernment 2.0

2012

Würriehausen, F.,
Müller, H.

PDF / BibTex

Angewandte Geoinformatik 2012

Mit den durchgeführten Maßnahmen zur Umsetzung von XPlanung als eGovernment-Verfahren auf Basis der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz (GDI-RP) konnte das Ziel einer flächendeckenden Bereitstellung kommunaler Pläne und Satzungen über das GeoPortal.rlp weiter fokussiert werden. Mit der Umsetzung von XPlanung im Neuplanungsprozess wird zudem der Weg zu eGovernment 2.0 eröffnet. Die Online-Verfügbarkeit von Planungsdaten sowie die Beteiligung der Behörden und Öffentlichkeit über eine zentrale Portalplattform wird neue Maßstäbe im Bereich eGovernment-Vorhaben des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und bei den beteiligten Kommunen setzen.